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GEOMAR ERHÄLT MODERNSTEN WELLENGLEITER

Im April 2017 lieferten wir im Rahmen des Projektes MOSES einen Wellengleiter des Typs SV3 an das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.  MOSES steht für Modular Observing System for the Earth System und wird sich auf eher kleinskalige aber integrative Messungen des Erdsystems fokussieren. GEOMAR plant dazu eine Aktivität, die Verankerungen, Lander, Ozeanbodenseismometer, Glider, Waveglider und einen kleinen AUV Schwarm zusammen bringt.

Hersteller der „Wave Glider“ ist die Firma LIQUID ROBOTICS, INC., Sunnyvale, Kalifornien, USA, neuerdings ein Mitglied der Boeing Gruppe.

AUFTRAG DER UNIVERSITÄT OLDENBURG – Dezember 2016

Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), Wilhelmshaven, hat im Dezember 2016 bei der von uns vertretenen Seabird Scientific (WET LABs, Inc.) USA ein sog. „Inherent Optical Properties Package“ kurz IOP, mit umfangreicher Sensorik bestellt. U.a. ist das IOP bestückt mit einem Spektrophotometer (AC-S), einem 3-Kanal Fluorometer (Triplet), einem Backscattering Sensor mit 9 unterschiedlichen Anregungswellenlängen (BB9) und einer SBE 49 CTD. Wir werden nach Auslieferung ausführlicher berichten.

NEUER PARTNER IN SACHEN NAVIGATION

Mit der Firma Inertial Labs, Inc. aus Paeonian Springs, Virginia, USA haben wir für unsere Kunden einen kompetenten Lieferanten für MEMS basierte IMUs und INS-Systeme gefunden, die sowohl unter Wasser als auch an Land eingesetzt werden können. Sie sind klein, robust und trotz der gebotenen Genauigkeit erstaunlich preiswert. Wir erwarten Ihre Anfragen! https://inertiallabs.com/

NEUER PARTNER IN SACHEN VERMESSUNG

Newton Labs aus Renton, Washington, USA ist u.a. der Welt größter Lieferant für Unterwasser-Laser-Scanner. Auflösungen bis zu 0,1mm, Reichweiten bis 5m und Wassertiefen bis zu 4.000m werden erreicht. Unterwasser-Vermessungen von Objekten erzielen eine nie gekannte Genauigkeit, und die Daten sind leicht zu konvertieren. www.newtonlabs.com

LIQUID ROBOTICS LIEFERT INNOVATIVEN WELLENGLEITER AN GEOMAR

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes OMAN erhielt GEOMAR im November 2016 den neuesten Wave Glider. Nur durch Wellenkraft angetrieben stellt dieses unbemannte Oberflächenfahrzeug einen ungeheuren Fortschritt für ozeanografische Langzeitmessungen über grosse Distanzen dar. Die längste bisher zurückgelegte Strecke beträgt 9.380 Seemeilen. Durch Satellitenkommunikation sind die gesammelten Daten in „real-time“ weltweit verfügbar. Gerade in Entwicklungsländern, wo Forschungsschiffe selten zur Verfügung stehen, eröffnet der Wellengleiter die Beteiligung an internationalen Vorhaben.

WIR MELDEN EINEN PARTNERTAUSCH

Da unser bisheriger Partner, die Channel Technologies Group (ITC), ihr Geschäftsfeld änderte, haben wir einen ebenbürtigen Lieferanten für Unterwasser-Hydrophone und -Transducer gesucht und gefunden: Neptune Sonar Limited, Kelk, East Yorkshire, UK. Die Produktpalette umfasst alle in der Unterwassertechnik gängigen Bauformen. http://www.neptune-sonar.co.uk/

Beiträge aus unserem Archiv

FS „SONNE“ MIT MODERNSTER TECHNIK AUSGERÜSTET

Das jüngste deutsche Forschungsschiff wird hauptsächlich in den Tiefseegebieten des Atlantiks, des Pazifiks und des Indischen Ozeans operieren. Dementsprechend erhielt es u.a. zwei Akustische Doppler-Strömungsmesser (ADCPs) aus der OCEAN SURVEYOR Serie der Teledyne RD Instruments, die vom fahrenden Schiff aus Strömungsprofile hoher Auflösung bis zu 1.000 m bzw.700 m Tiefe in Echtzeit liefern. Die Phased-Array-Schwinger von 38 bzw.75 kHz sind im Schiffsrumpf installiert. Unter der Wasserlinie arbeitet auch ein "SeaCAT" Thermosalinograph SBE 21, welcher während der Fahrt laufend die Temperatur und die Leitfähigkeit des Seewassers an der Oberfläche misst. Die Daten werden simultan gespeichert und an eine serielle Schnittstelle des Bordcomputers übertragen und dargestellt. Weiter befindet sich ein Kranzwasserschöpfer einschliesslich profilierender CTD SBE 911 plus mit Zusatzsensoren von Sea-Bird Electronics an Bord. Diese Einheit wird über eine Tiefseewinde gefahren und von einer Bordeinheit aus gesteuert. Das Schiff ist besonders für den Einsatz von Grossgeräten wie Tiefsee-AUVs und ROVs eingerichtet. Als Beispiel ist das autonome Unterwasserfahrzeug REMUS 6000 von Hydroid abgebildet, welches von GEOMAR den Namen "ABYSS" erhielt. Es ist übrigens das AUV, welches nach zwei Jahren das 2009 vor Brasilien abgestürzte AIR FRANCE Flugzeug in fast 4.000 m Tiefe fand. Unsere Fotos entstanden im November 2014 während des "Open Ship" der SONNE am Ostseekai des Kieler Hafens.

NEUES FIRMENGEBÄUDE EINGEWEIHT

Seit dem Umzug an die Adresse Wellseedamm 3 sind einige Monate der Eingewöhnung vergangen. Am 23. August 2013 feierten wir nun mit Kunden, Lieferanten und vielen Freunden die offizielle Einweihung. Wir zählten 139 fröhliche Gäste, die bei Musik, gutem Essen und Trinken schöne Erinnerungen austauschten.

NEUER PARTNER OCEAN SONICS AUS KANADA

Das Interesse an der Gesundheit der Ozeane wächst insbesondere seit sie verstärkt zur Energiegewinnung herangezogen werden. Wie macht sich der menschliche Einfluss bemerkbar? Die neue Gesetzgebung in Europa und Nordamerika verlangt u.a. die Messung der Umweltgeräusche zum Schutz der Ozeane. Ocean Sonics stellt eine neue Klasse von Produkten her, die Schallmessungen im Meer verfeinern und ein neues „Hören“ unter Wasser ermöglichen. „Smart Hydrophones“ besitzen zusätzlich zum digitalen Hydrophon einen Prozessor und einen Speicher. Die Daten bekommen sofort eine Bedeutung, können schon im Instrument verarbeitet werden. Das „Smart Hydrophon“ wird u.a. auch eventgesteuert. Einzelheiten unter www.oceansonics.com.

NEUER PARTNER MOORING SYSTEMS INC. AUS DEN USA Da die bisher von uns vertretene Flotation Technologies, Inc. im Dezember 2013 die Fertigung von Auftriebskörpern einstellt, mussten wir uns im Interesse unserer Kunden nach einem anderen leistungsfähigen Hersteller umsehen. Wir kennen die Firma Mooring Systems, Inc. und ihren Gründer Peter Clay seit vielen Jahren und sind froh, ihn als neuen Partner begrüssen zu können. Seine Produkte geniessen weltweit einen guten Ruf. „Welcome on Board!“ www.mooringsystems.com
ERSTER AUFTRAG FÜR NEUE VERTRETUNG Nachdem uns die kanadische ASL Environmental Sciences mit ihrer Generalvertretung betraute, erhielten wir für das Gemeinschaftsprojekt "Laptev Sea" von GEOMAR und AWI Aufträge für zwei "Ice Profiler". Es handelt sich um Sonargeräte, die unter dem Eis verankert werden, um Eisdicke, Eiskonturen und Drift zu messen und aufzuzeichnen. Die Instrumente sind mit zusätzlichen Sensoren für Neigung, Temperatur und Druck ausgerüstet. Einzelheiten unter www.aslenv.com.
AUFTRITT ZUR OCEANS 09 IEEE Die Ausstellung in Bremen bot Gelegenheit zu einem Treffen von Wissenschaftlern und Industrievertretern auf unserem neu konzipierten Stand. Neue Entwicklungen wurden gezeigt und Ideen ausgetauscht. Auf dem Bild stellen sich vor (v.l.n.r.): Francois Leroy (BENTHOS), Don Bryan (AXYS), Stefan Theophile (J.B.), Darius Miller (Sea-Bird), Thorsten Bornhöft (J.B.), Stefan Steinmetz (EIVA), Joachim Bornhöft (J.B.), Brian Dallas (FLOTEC), Paul Devine (RDI), Angela Gellatly, (WET Labs), Joe Borden (ORE), Jochen Klinke (OCEAN SCIENCE), Gabi Müller (J.B.), Allan Steendahl (EIVA), Doug Bennett (Sea-Bird).
DEUTSCHE MARINE MIT TAUCHER-SONARGERÄTEN AUSGERÜSTET RJE International liefert über die J. Bornhöft Industriegeräte GmbH insgesamt 25 Taucher-Handsonare DLS-2A für Minensuche und Unterwasser-Bergung an die deutsche Marine. Minentaucher werden mit diesem amagnetischen Gerät in die Lage versetzt, Objekte von nur 30 cm Durchmesser bis zu 100 m Entfernung auch in trübem Wasser zu orten. Zusätzlich kann ein passiver Modus die akustischen Signale sogenannter Pinger empfangen, wie sie z.B. in "Black Boxes" von Flugzeugen Verwendung finden. Das Modell DLS-2A und das DLS-1 Trainer Sonar zählen zu den weltweit am häufigsten von militärischen Tauchern eingesetzten Geräten, um Häfen und Wasserstrassen von Minen freizuhalten.
BWB ERTEILT AUFTRAG ÜBER AUV REMUS 100 Nach ausführlicher Erprobung durch die Wehrtechnische Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen, Maritime Technologie und Forschung (WTD 71) in Eckernförde hat das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz uns den Auftrag zur Lieferung von sechs autonomen Unterwasserfahrzeugen REMUS 100 für die Deutsche Marine erteilt. Hersteller ist die amerikanische Firma HYDROID. Die Systeme sollen der Marine innerhalb der nächsten 12 Monate übergeben werden. Gleichzeitig wird die militärische Mannschaft im Einsatz geschult. Das handliche Fahrzeug ist mit Side-Scan Sonar und verschiedenen weiteren Sensoren ausgestattet. Es navigiert mit Hilfe eines Transpondernetzes und DVL-Koppelnavigation in einem vorprogrammierten Raster bis zu 100 m Wassertiefe. Die Aufnahmen dienen zur Suche von Minen, verlorenen Gegenständen, Wracks oder einfach zur Darstellung des Meeresbodens für hydrographische und wissenschaftliche Fragestellungen
REKORDVERSUCH MIT WELLENGLEITERN Als Generalvertretung der LIQUID ROBOTICS möchten wir nicht versäumen, Sie auf folgendes zur Zeit laufendes Projekt aufmerksam zu machen: Am 17. November 2011 traten 4 "Wave Glider" von San Francisco aus eine rekordverdächtige Messfahrt über den pazifischen Ozean nach Japan und Australien an. Auf ihrer Reise werden sie einen enormen Datensatz mit mehr als 2,25 Millionen Einzelmessungen sammeln, die in Echtzeit allen interessierten Wissenschaftlern, Lehrern und Studenten kostenlos zur Verfügung stehen. Das Projekt läuft unter dem Namen "PacX". Einzelheiten finden Sie auf der Webseite  www.liquidr.com.
DIE BGR - BUNDESANSTALT FÜR GEOWISSENSCHAFTEN UND ROHSTOFFE berichtet über den erfolgreichen Einsatz des BENTHOS Deeptow Systems C3D während einer siebenwöchigen Forschungsfahrt im zentralen Indischen Ozean an Bord FS Sonne. Einsatzzweck ist die Erkundung aktiver und inaktiver hydrothermaler Felder und die detaillierte Kartierung des geologischen Untergrundes am Mittelozeanischen Rücken. Das System ist u.a. mit Side-Scan Sonar und Bathymetrie, Doppler Velocity Log, Bottom Tracking, Inertial Navigation System, Transponder-Navigation und CTD-Sonde ausgerüstet. Ein Sub-Bottom Profiler wurde später ergänzt. Die Datenübertragung erfolgt über ein vorhandenes Schleppkabel mit Lichtwellenleiter mit Umsetzung auf Ethernet. Die Deckeinheit umfasst u.a. Triton ISIS Software zur Herstellung von Mosaiks und Bodenklassifizierung. Die maximale Einsatztiefe beträgt 6.000 m.
IFM-GEOMAR KIEL BESTELLT WEITERE GLEITER Kürzlich konnten wir für die Teledyne Webb Research Aufträge über 4 SLOCUM-Gleiter für max. 1000 m Wassertiefe und 2 SLOCUM-Gleiter für max. 200 m Wassertiefe hereinnehmen. Es handelt sich um autonom arbeitende, kontrolliert tauchende Messplattformen. Das Sensorpaket umfasst eine Seabird CTD, eine Aanderaa Sauerstoffzelle und ein Wetlabs Fluorometer. Die Datenübertragung erfolgt drahtlos über einen "Iridium Link".
Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte das Forschungszentrum GEOMAR Am 27. März 2012 besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel das Forschungszentrum GEOMAR in Kiel und zeigte großes Interesse an dem von uns gelieferten "Segelflieger der Meere". Mit ihr im Bild u.a. Prof. Peter Herzig, Direktor des Instituts, Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, und Jost de Jager, Wissenschaftsminister von Schleswig-Holstein
AXYS TECHNOLOGIES, INC. Sidney, British Columbia, Kanada, hat uns mit der Wahrnehmung ihrer Interessen betraut. Die robusten TRIAXYS-Wellenmessbojen sind dank Solarenergie weltweit im Dauereinsatz und haben den hohen Wartungsaufwand bisher bekannter Bojen drastisch reduziert. Messintervalle für Wellenhöhe und -richtung sowie weitere Parameter sind programmierbar. Die Daten werden intern gespeichert und nach Qualitätskontrolle über Funk, Mobiltelefon oder Satellit gesendet. Die TRIAXYS-Sensoreinheit besteht aus 3 Accelerometern, 3 Kreiseln, einem Fluxgatekompass, dem Prozessor und einem Temperatursensor. Die Auflösung der dreidimensionalen Bojenbewegung erfolgt in sechs Freiheitsgraden und ist damit wesentlich genauer. Zehn Solarpaneele und vier Hochleistungsbatterien sorgen für jahrelangen Betrieb.
ERFOLG FÜR TELEDYNE BENTHOS Anfang 2008 konnten drei deutsche Institutionen erfolgreich neue, geschleppte BENTHOS Sonarsysteme in Betrieb nehmen, die eine Kombination von Fächer-Bathymetrie, Seitensichtsonar und Sedimentecholot darstellen. Ergänzt durch eine patentierte Bilddarstellung liefern die Systeme 3D-Abbildungen des Meeresbodens in nie gekannter Auflösung. Während die FWG sich für das Modell 1625 entschied, benutzen die WTD 71 und das IfG der Universität Kiel das Modell C3D. Alle Sensoren sind in dem gleichen Schleppkörper untergebracht, so dass sie äußerlich nicht zu unterscheiden sind. Technische Einzelheiten erfahren Sie bei uns und auf der Webseite des Herstellers.
DFG-AUFTRAG ÜBER TIEFSEE-AUV "REMUS 6000" Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat der durch uns vertretenen HYDROID den Auftrag zur Lieferung eines autonomen Unterwasser-Fahrzeuges (AUV) für max. 6000 m Wassertiefe erteilt. Die Lieferung erfolgte im Oktober 2008 an das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, Kiel. Mit einem Volumen von ca. 3,2 Mio. USD ist dieses der bisher grösste Einzelauftrag unserer 30-jährigen Firmengeschichte. Das Unterwasserfahrzeug REMUS 6000 hat eine Länge von 3,84 m, einen Durchmesser von 0,71 m und wiegt in Luft ca. 862 kg. Je nach Geschwindigkeit und Ausrüstung kann eine autonome Mission bis zu 22 Stunden dauern. Das Aussetzen vom Forschungsschiff geschieht mit Hilfe einer speziellen hydraulischen Rahmen-Konstruktion (LARS). Die Ausrüstung umfasst u.a. Swath-Bathymetrie, Side-Scan Sonar, Sub-Bottom Profiler, ADCP, CTD, optische Sensoren, Fotokameras und Navigationsgeräte. Das gesamte System ist in zwei 20' Containern untergebracht und erlaubt so den Einsatz auf verschiedenen Forschungsschiffen.
UNIVERSITÄT HAMBURG Das Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft übernahm kürzlich ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug (ROV) der Sub-Atlantic, Typ MOHAWK, für 1000 m Wassertiefe. Ergänzend zur Originalausstattung des ROVs mit Farb- und S/W-Videokameras wurden von uns gelieferte Zusatzgeräte in einem "Survey Skid" integriert. Es handelt sich um ein IMAGENEX Scanning Sonar, ein RDI ADCP, eine SEA-BIRD CTD, einen AANDERAA Sauerstoffsensor und ein ORE Tracking System für die akustische Positionierung. Unsere Servicefirma Oktopus fügte in Kiel noch ein spezielles, schnelles Fotokamerasystem hinzu, welches hochauflösende biologische Aufnahmen gestattet. Wegen der Vielzahl der anzuschliessenden Geräte wurde Lichtwellenleiter-Telemetrie gewählt. Das ROV absolvierte den ersten praktischen Einsatz in der Nordsee mit grossem Erfolg.
DAS IFM-GEOMAR KIEL berichtet über den Einsatz eines McLane Moored Profiler MMP im tropischen Atlantik etwa auf Position 5°N, 23°W. Der Sensorträger ist Hauptbestandteil einer 4210 m tiefen Verankerung, die u.a. mit einem RDI Long Ranger ADCP und zwei Sea-Bird MicroCats ausgerüstet ist. Der MMP Profiler bewegt sich motorgetrieben langsam am Verankerungsseil auf und ab und erstellt auf seinem Weg Messprofile zwischen 100 m und 1000 m Wassertiefe.
Benthos liefert 3-D Side Scan Sonar Nach einer erfolgreichen Vorführung des Systems in der Kieler Förde im Frühjahr 2004 liefern wir in 2005 das erste kombinierte Side-Scan-Sonar und Bathymetrie-System Modell C3D an die FWG. Der modulare Aufbau erlaubt es, diese neue, hochauflösende, patentierte Technik sowohl auf AUVs als auch geschleppt von Forschungsschiffen aus einzusetzen. Der Bordprozessor wird über Ethernet angeschlossen, und es bestehen Schnittstellen für optionale externe Sensoren.
Digitales Tiefsee-Fotokamera-System Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel hat im Mai 2005 von uns ein Digitales Fotokamera-System für 6.000 m Einsatztiefe erhalten. Die Anlage von Ocean Imaging Systems hat eine Auflösung von 6,1 MegaPixel und ist komplett aus Titan gefertigt. Das System wird erstmalig während der Alkor-Reise 259 im Juni 2005 auf einem Lander in der Nordsee eingesetzt.
ASFOSS steht für "Assistance System foSafe Shiphandling" oder Assistenzsystem für sichere nautische Schiffsführung. Es ist eine Entwicklung der Universität Rostock, Institut für Automatisierungstechnik, gefördert vom BMBF, zur Erfassung von Umweltdaten wie Meeresströmung und Wind, die das Navigieren von großen Schiffen in engen Seegebieten und bei Hafenansteuerungen beeinflussen. Ziel ist die Vermeidung von Havarien und Kollisionen. Der erste Einsatz erfolgt am Fährhafen Puttgarden in der Ostsee. Die Meeresströmungen werden ständig durch ein RDI Horizontal-ADCP 300 kHz mit einer Reichweite von ca. 300 m gemessen. Das Gerät ist an einer Mole des Fährhafens montiert. Während der Erprobungsphase erfolgten Kontrollmessungen mit einem RDI Vertikal-ADCP auf dem ferngesteuerten Katamaran MESSIN®, der das Seegebiet grossflächig abdecken kann. Die gewonnenen Daten werden durch das AIS-Transpondersystem übertragen und fliessen in das ECDIS-System auf der Brücke der Fährschiffe ein.
DAS WSA STRALSUND meldet die erfolgreiche Erprobung einer autonomen Carmanah Solar LED Leuchte Typ 702 auf einer Tonne im Fahrwasser Stralsund-Hiddensee (Ostsee). Weitere Modelle befinden sich an der Nordseeküste im Einsatz.
DIE HOWALDTSWERKE - DEUTSCHE WERFT AG (HDW), Kiel, übernahm bei der MacArtney A/S in Esbjerg, Dänemark, ein Handling-System für einen geschleppten Sonarfisch. Das System besteht aus einer elektro-hydraulischen Winde mit 1.000 m armiertem Schleppkabel einschließlich Koax- und Lichtwellenleitern, Schleifringkörper und Steckern, eingebaut in einen 20' Container mit klimatisiertem Kontrollraum. Der Schleppkörper wird von HDW gebaut und dient der Erprobung von U-Boot-Sonargeräten.
DAS INSTITUT FÜR MEERESKUNDE KIEL, berichtet über erfolgreiche Einsätze eines 75 kHz Ocean Surveyor "phased array" Doppler-Strömungsmeßsystems der RD Instruments, San Diego, CA, USA. Bei diesem schiffsgebundenen System werden die vier Schallkeulen durch eine einzige, flache Schwingereinheit geformt. Die kleinen Abmessungen erleichtern die Montage am Schiffsboden erheblich. Der Durchmesser der 75 kHz Einheit beträgt 432 mm, die Höhe 85 mm. Zwei umschaltbare Methoden der Signalverarbeitung erlauben den Betrieb des ADCPs entweder im NarrowBand-Modus zur Erzielung grösster Reichweiten oder im BroadBand-Modus zur Erzielung höchster Auflösung. Nach der erfolgreichen Erprobung des neuen Konzeptes auf dem Forschungsschiff SONNE im Atlantik vor Brasilien im November 2000 wurde im April 2001 die erste derartige Anlage auf dem deutschen Forschungsschiff METEOR installiert. Vom fahrenden Schiff aus werden Strömungsprofile über die gesamte Wassersäule bis zu 600 m Tiefe gemessen. Bei dem größeren 38 kHz Ocean Surveyor beträgt die Reichweite über 1000 m. NACHTRAG: Auch der Neubau des Forschungsschiffes SONNE erhält ADCP Doppler-Strömungsmesser. Die Neptun Werft Rostock erteilte uns im Juli 2012 den Auftrag über je einen RDI Ocean Surveyor 75 und 38 kHz zum Einbau im Jahr 2013.